Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Zusammenhalt
Hans D. FinkeFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Zusammenhalt
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Zusammenhalt
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das nicht den Wettbewerb, sondern den Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellte. Neun Mannschaften nahmen am "Kick gegen Rassismus" teil, bei dem Fairplay und Respekt über dem Sieg standen. Die Veranstalter betonten unter dem Motto "100 % Menschenwürde" die Bedeutung des gemeinsamen Eintretens gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien.
Gespielt wurde ohne Schiedsrichter, um Vertrauen und friedliches Miteinander zu symbolisieren. Statt Trophäen erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Zeichen der Solidarität. Zwar gewann die Mannschaft des IGMG Bergisch Gladbach e.V. die meisten Spiele, doch im Vordergrund stand die gemeinsame Botschaft von Verbundenheit und geteilten Werten.
Das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt", 2024 gegründet, organisierte die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Ziel des Bündnisses ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, interkulturellen Austausch zu fördern und Ausgrenzung entgegenzuwirken. Neben dem Team der Abou-Bakr-Moschee traten Mannschaften von GL Service, der SPD, Guinea United sowie eine syrische Auswahl und die SV 09 Special Team an.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die jährlich im März stattfinden, umfassten in diesem Jahr auch weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland. So richtete Mörfelden-Walldorf am 4. April ein interkulturelles Fußballturnier aus, während Elmshorn am 28. März seinen 8. Willkommens-Cup veranstaltete. Der Deutsche Judo-Bund koordinierte bundesweit einen Aktionstag unter dem Hashtag #BewegtGegenRassismus, um am selben Tag ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Das Turnier bildete den Abschluss einer Kampagne, die sich für Menschenwürde und gegen Rassismus einsetzt. Durch den Verzicht auf Preise zugunsten symbolischer Banner unterstrichen die Organisatoren, dass gemeinsames Handeln wichtiger ist als individueller Erfolg. Das Bündnis setzt sich weiterhin mit Aufklärungsarbeit und Gemeinschaftsprojekten für eine inklusive Gesellschaft ein.






