Katharina Schmid beendet Skisprung-Karriere nach zehn Jahren an der Spitze
Elfriede WielochKatharina Schmid beendet Skisprung-Karriere nach zehn Jahren an der Spitze
Deutsche Skispringerin Katharina Schmid beendet Karriere nach einem Jahrzehnt an der Spitze
Die deutsche Skispringerin Katharina Schmid hat nach zehn Jahren an der Weltspitze ihre Karriere beendet. Die 29-Jährige verabschiedete sich am Sonntag nach ihrem letzten Wettbewerb in Planica, Slowenien, vom Leistungssport. Fans, Familie und Teamkolleginnen versammelten sich, um ihre Erfolge zu feiern, als sie sich aus dem Sport zurückzog.
Schmid gewann in ihrer Laufbahn zwei olympische Silbermedaillen im Wettbewerb von der Normalschanze – 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking. Vor ihr hatte nur Carina Vogt für Deutschland im Frauen-Skispringen olympischen Erfolg errungen, als sie 2014 in Sotschi Gold holte. Zudem trug Schmid bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele 2022 die deutsche Fahne.
Neben den Olympischen Spielen sicherte sie sich sieben WM-Goldmedaillen und etablierte sich damit als eine der erfolgreichsten Athletinnen der Sportgeschichte. Bei ihrem letzten Wettbewerb, einem Skifliegen in Planica, belegte sie den 13. Platz. Den Sieg in diesem Wettbewerb holte die slowenische Springerin Nika Prevc.
Emotionen lagen in der Luft, als Schmid sich auf ihren letzten Sprung vorbereitete. Ihr Bruder schwenkte die Fahne als Zeichen für ihren Absprung – ein symbolträchtiger Moment, bevor sie ein letztes Mal landete. Nach der Landung wurde sie von Unterstützern, Teamkolleginnen und Angehörigen umringt, die alle gekommen waren, um das Ende ihrer Karriere zu würdigen.
Rückblickend sprach Schmid von ihrer Freude und Dankbarkeit. Nun plant sie, dem Sport als Trainerin treu zu bleiben, mit dem Fokus auf die Förderung junger Springerinnen in ihrer Heimat Oberstdorf.
Mit Schmids Rücktritt schließt sich ein Kapitel für den deutschen Skispringsport. Ihre olympischen Medaillen, Weltmeistertitel und ihre Rolle als Fahnenträgerin hinterlassen bleibende Spuren. In der nächsten Phase ihrer Karriere wird sie die nächste Generation von Athletinnen von der Seitenlinie aus begleiten.






