Oettinger holt FMCG-Experten Thilo R. Pomykala in den Vorstand
Oettinger Beverages berufen Thilo R. Pomykala in den Vorstand – Amtsantritt zum 1. April
Der 55-jährige Thilo R. Pomykala bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Konsumgüterbranche mit und hat zuvor Marken wie Hochwald und Meggle geführt. Seine Berufung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Brauerei trotz eines schrumpfenden Biermarktes ihre starke Marktposition hält.
Auch Dominika Steinberg wird in den Vorstand aufsteigen und ihre Zuständigkeiten über Personal und IT hinaus auf die Bereiche Produktion und Technologie ausweiten.
Pomykalas Karriere umfasst Führungspositionen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Nach Stationen bei Unilever wechselte er als Vorstandsmitglied zur Semper idem Underberg AG. Später prägte er als Geschäftsführer über sechs Jahre lang die Strategien von Hochwald in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Innovation. Dort trieb er maßgebliche Initiativen voran, um die Position des Unternehmens im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter (FMCG) zu stärken.
Bei Meggle verantwortete er als Geschäftsführer die Bereiche Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung. Zudem war er in strategischen Funktionen für Hochland, den Hersteller von Almette, tätig.
Oettinger, die siebtgrößte Brauerei Deutschlands, produzierte 2024 rund 6,6 Millionen Hektoliter Bier. Das Unternehmen füllt jährlich etwa eine Milliarde Flaschen und Dosen ab. Trotz der Schließung des Standorts Braunschweig und eines Rückgangs des nationalen Biermarktes um 6 Prozent behält Oettinger seine stabile Position unter den führenden heimischen Brauereien.
Pia Kollmar, Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf bei Oettinger, begrüßte die Berufung Pomykalas. Seine Expertise passe gut zu den Zielen der Brauerei, die sich in einem herausfordernden Marktumfeld behaupten müsse.
Der neue Vorstand setzt sich nun aus Pomykala und Steinberg zusammen, die erweiterte Verantwortungsbereiche in Produktion und Technologie übernehmen. Oettinger passt sich weiterhin den Marktveränderungen an und stärkt gleichzeitig seine Führungsmannschaft. Die Brauerei bleibt ein zentraler Akteur in der deutschen Bierbranche und produziert jährlich Millionen Hektoliter.






