Uniper sichert sich langfristigen Windstrom-Deal mit Stadtwerken Wolfenbüttel
Hans D. FinkeUniper sichert sich langfristigen Windstrom-Deal mit Stadtwerken Wolfenbüttel
Uniper hat mit den Stadtwerken Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) für Onshore-Windenergie abgeschlossen. Der Deal markiert einen weiteren Schritt des Unternehmens hin zu einer nachhaltigen Stromerzeugung. Gleichzeitig zeigen die allgemeinen Marktbedingungen steigende Ölpreise und höhere Renditen für Staatsanleihen.
Das neue Abkommen sieht vor, dass Strom aus den Onshore-Windparks von Uniper direkt an den regionalen Versorger geliefert wird. Einer der Windparks in Niedersachsen, der über sechs Turbinen verfügt, erzeugt jährlich rund 9 GWh – diese gesamte Menge wird künftig über den PPA vermarktet.
Die Aktie von Uniper hat seit Januar um etwa 14,9 % zugelegt und schloss am Freitag bei 38,60 Euro. Der Kurs liegt damit weiterhin unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro, während der Relative-Stärke-Index (RSI) bei 53,8 notiert.
Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im Bereich der erneuerbaren Energien zunimmt. Gleichzeitig haben die Renditen für zehnjährige deutsche Staatsanleihen ein 15-Jahres-Hoch erreicht, was die allgemeinen wirtschaftlichen Spannungen widerspiegelt. Auch die Ölpreise sind gestiegen und tragen so zur Marktvolatilität bei.
Der PPA festigt Unipers Position im Bereich der nachhaltigen Energie und steht im Einklang mit den Umstrukturierungsplänen des Konzerns. Die Aktienperformance und die Marktbedingungen deuten auf eine dynamische Phase für sowohl den Erneuerbaren-Sektor als auch die traditionelle Energiewirtschaft hin.






